Muss der Whippet rennen ?
Hunderennen sind auf keinen Fall ein Auslaufersatz
Es gibt Whippetliebhaber, die starke Ambitionen für die Rennbahn entwickeln
und ihre Hunde regelmäßig in den Wettbewerb schicken
Die Leistungsdichte liegt eng beeinander und
so entscheiden nur Zehntelsekunden über
Sieg und Niederlage. Die flinken Whippets
beim Windhundrennen zu sehen, kann
durchaus begeistern. Diese kleinen
Kraftpakete flitzen in einem Affenzahn um
die Rennbahn. ( 350 m in ca. 23 sec.) Um diesen Höchstleistungssport
vollbringen zu können, müssen die Rennwhippets gut trainiert und vorbereitet
sein, wenn keine gesundheitlichen Schäden riskiert werden sollen.
Beim Hunderennen in Deutschland geht es nur um Ehre und Schleifen. Gewettet
darf nicht
werden.
Die Rennbahnen sind Amateurbetriebe und die Rennvereine sind korporative
Mitglieder des DWZRV.
Hunderennen ist auf keinen Fall ein Auslaufersatz. Wenn der Whippet aus einer
Rennzuchtlinie stammt, und es nicht anzuraten ist, ihm freien Auslauf
gewähren zu können, muss das Training anderweitig erfolgen. Laufen nebem dem
Fahrrad, frei Laufen auf eingezäuntem Gelände,
Der Windhundrennsport ist ein besonderer Zweig im Windhundwesen. Die Faszination
der
Hunderennen führt zu immer mehr Perfektionismus, was die Technik und die Regularien
angeht . Für das Wohl des Hundes ist der Besitzer verantwortlich.
Jeder Whippet rennt irgendwann dem mechanischen Hasen hinterher, wenn der Besitzer
Geduld hat und seinen Hund
heranführt. Bei einigen Whippets ist der Hetztrieb beim ersten
Zuschauen geweckt, andere brauchen lange und länger, bis sie mitbekommen, wie
der Hase läuft.
Ganz wichtig ist, dass der Whippet voll ausgereift sein sollte, bevor er auf
die Rennbahn kommt. Sowohl in Körper und Geist
sollte der Hund vollkommen entwickelt sein, und er sollte möglichst die Grundregeln
des Gehorsams kennen, bevor er das erste Mal auf einer Rennbahn läuft.
Ein zu frühes Lauftraining strapaziert die Gelenke, Sehnen und
Knochen übermäßig und verursacht irreparable Schäden. Leider werden viele Whippetbesitzer
auch von den Rennleuten und den Trainingsleitern eher animiert, als beschwichtigt
und viel zu viele Whippets beginnen viel zu früh mit dem Rennen. Auch hier ist
der übertriebene Ehrgeiz nachteilig für den Hund.
Windhundrennen ist ein aufwendiges und kostspieliges Hobby, Die Mitgliedschaft
in einem Rennverein kann je nach Verein um die 300,- DM jährlich betragen, zuzüglich
der
Trainingsgebühren und Nenngelder für die Rennen. Es gibt derzeit über 50 Rennvereine
auf ganz Deutschland verteilt. Hinzugerechnet werden müssen die Fahrkosten
zu den
Veranstaltungen und evtl, Tierarztkosten durch Verletzungen. |