Wie verhalten sich Whippets ?

Der Whippet verhält sich angepaßt auch mit Kleinkind

Im Freien ist der Whippet ein freundlicher Hund, der sich situationsgerecht
verhalten sollte

Eng zusammengedrängt in einem Korb ist typisch für Whippets, die
in einem funktionierenden Sozialverband leben
Whippets sind angenehme Haushunde. Sie verhalten sich sehr unterschiedlich
aber immer situationsgerecht: Sehr ruhig im Haus oder in der Wohnung. Hier dösen
und schlafen sie sehr viel, bellen höchst selten und sind immer anschmiegsam,
sanft und freundlich. ohne Hektik zu verbreiten.
Im Freien ein blitzschneller Wirbelwind, der geradezu vor Energie zu bersten
scheint. Wenn auch diese Temperamentsausbrüche nur von kurzer Dauer sind.
Whippets sind extrem sensible Hunde. Diese Feinfühligkeit befähigt sie,
sich dem Menschen und dessen individuellen Lebensgewohnheiten bestmöglichst
anzupassen. Whippets sind sehr gesellige Hunde, die immer in der Nähe ihres
Menschen sein wollen und auch in die Familie gehören und darin integriert sein
müssen.
Durch ihre sanfte Art und demütige Körperhaltung vermitteln sie einen
beschwichtigenden Eindruck : Ich tu Dir nichts. Das kommt auch bei Kindern gut
an, die weniger Angst haben als vor anderen
Hunden.
Whippets sind pflegeleicht und besitzen ein kurzes Fell und keine Unterwolle,
dadurch lassen sie den sonst üblichen Hundegeruch vermissen. Was bei
anderen Hunderassen leicht zu einem Dominanzproblem führen kann, darf man einem
Whippet durchgehen lassen: Das auf dem Sofa oder im Bett Liegen.
Der Whippet ist nicht gern allein und fühlt sich in der Gemeinschaft mit anderen
Hunden, am liebsten auch Whippets, am wohlsten. Er ist dafür bekannt, dass er
jeden unbequemen Platz gern in kauf nimmt, Hauptsache er ist seinem Menschen
oder seinem Hunderudel ganz nah. Es ist völlig normal, dass sich Whippets übereinander
stapeln, nur um eng zusammenliegen zu können.
Im Freien verwandeln sich die sonst so ruhigen und sanften Whippets in Wirbelwinde,
die gern umherflitzen und ihre Beine strecken. Auch das klappt am besten mit
einem ebenbürtigen Partner.
Denn diese Rennanfälle erstecken sich oft nur auf ein paar kräftige Sprints,
die aber alle Energien frei setzen.
Da der Whippet den Eindruck vermittelt, dass er gern rennt und auch schnell
rennt, sollte man nicht dem Trugschluß verfallen, dass man dem Whippet durch
eine Teilnahme an Windhundrennen etwas Gutes tun kann. Hunderennen sind kein
Ersatz für eine freie Bewegung und es ist ein großer Unterschied, ob
ein Whippet über eine Wiese wetzt oder ob er hinter einer Hasenschleppe herrennt.
Windhundrennen fordern den Hund bis an die Leistungsgrenze, was nur für einen
trainierten und gut vorbereiteten Whippet unbedenklich sein kann. |