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whippet.de - Alles über Whippets

erwachsener Whippet

Buch: Whippet - Der richtige Hund für Sie?

Buch: Whippets - einer ist nie genug

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produced by alp in 2001

 
 
 

Wofür wurden Whippets verwendet?

Lady mit Whippet

Als Gesellschafter der feinen Damen, wird der kleine Windhund häufig dargestellt- Lady mit Whippet

Whippets am Start

Die Hunde wurden von sogenannten Slippern gestartet

Sog .Slipper starten die Hunde aus der Hand

...und  liefen zu ihrem Besitzer, der am Ende der Rennstrecke ein Tuch schwenkte

Am Ziel mussten die Hund das Tuch fangen

Sieger war der Hund, der zuerst in das Tuch biss.

Windhunde waren dem Adel vorbehalten. Sei es als Jagdgefährten oder als Gesellschafter der feinen Damen, wie der kleine Windhund häufig dargestellt ist.

Die adlige Gesellschaft veranstaltete traditionelle Hetzjagden und reglementierte Coursings mit den Greyhounds als  eine Art Freizeitvergnügen.

Für die sogenannte Unterschicht waren blutige Wettkämpfe mit Tieren bis zur zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts gang und gäbe: Bullenbeißen, Hahnenkämpfe, Hundekämpfe. Windhunde gelangten auch in die Hände von Arbeitern. Nach dem gesetzlichen Verbot wandten sich diese Menschen der korrupten Form des Coursings zu: ein Kaninchen wurde in einem eingezäunten Gelände losgelossen und es wurde gewettet, welcher der beiden Whippets als erster das Kaninchen tötete. 

Dadurch gelangte der Whippet zu einer zweifelhaften Popularität. Als auch diese blutige Sportart verboten wurde, wandten sich die Minenarbeiter im Norden Englands der primitiven Form der Windhundrennen zu, denn man hatte eine neue Einnahmequelle entdeckt: Dieser schnelle  Hund sollte nach dem Geschmack der Arbeiter durch die Einkreuzung aller möglicher Hunde robuster werden. Es wurde experimentiert  mit Terriern, Spaniels und anderen Hunden. Die Wettrennen begannen. 

Zunächst wurde das Ragracing populär. Die Hunde wurden von sogenannten Slippern in die Bahn geworfen und rannten zu ihrem Besitzer, der am Ende der Rennstrecke ein Tuch schwenkte. Sieger war der Hund, der zuerst in das Tuch biss. Der Begriff : "the poor man´ s Greyhound" wurde geprägt und Hunderennen waren seit dem ein fester Begriff für kleine Windhunde, die man seit dem Whippets nennt.

Keine andere Aktivität mit Whippets erregte derart großes Aufsehen,wie das Hunderennen. Vor allem konnte damit mehr Geld in einer Woche gemacht werden, als ein Minenarbeiter im ganzen Monat verdiente.

Das Hunderennen wurde im Laufe der Zeit verfeinert. Es wurden u.a. Handicaps eingeführt, weil die Hunde sich im Gewicht deutlich unterschieden und auf diese Weise Chancengleichheit hergestellt werden sollte. Gleichzeitig zum Ragracing  begann man mit einem mechanischen Lockmittel zu arbeiten. Bis zum Zweiten Weltkrieg blieben die Hunderennen mit den Whippets populär.

Sie lebten Mitte der 50er Jahre wieder auf. Auch hier standen die Wetteinnahmen im Vordergrund. Inzwischen wurden stationäre Rennbahnen mit elektrischem Hasenzug, Startkästen und sogar Fotofinish gebaut. 

Von geringem Interesse war die Reinrassigkeit dieser Renner, die sowohl Terrier-, Collie-, Spaniel- und eine gute Portion Greyhoundblut führten. Als eine Wettsteuer eingeführt wurde, nahm das Interesse ab bis zur Schließung der meisten Rennbahnen Mitte der 70er Jahre.

Diese Art Hunderennen hatte eigene Regeln und die Reinrassigkeit spielte dabei keine Rolle. Mitte der 60er Jahre begannen in England dann auch die Hunderennen mit reingezüchteten, den sogenannten "pedigree"-Whippets, was dann vergleichbar mit unseren heutigen Rennen auf dem Kontinent sind.

 
 

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