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erwachsener Whippet

Buch: Whippet - Der richtige Hund für Sie?

Buch: Whippets - einer ist nie genug

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produced by alp in 2001

 
 
 

Was ist eine Zuchtschau ?

Hundeschauen sollen der Zuchtauswahl dienen

Die Hunde werden nach einem bestimmten Schema vorgestellt und von Zuchtrichtern beurteilt

Jeder Whippet, der zur Zucht verwendet werden soll, muss ausgestellt werden, d.h. er muss einem Fachman , einem Zuchtrichter, präsentiert werden.
Dieser soll dann anhand des Standards beurteilen, ob der vorgeführte Whippet die Merkmale seiner Rasse besitzt und in welchem Ausmaß er dem Ideal nahe kommt.

Eine andere Bezeichnung für Ausstellung ist
Zuchtschau, was die Sache verdeutlicht. Die
Zuchtergebnisse werden zur Schau gestellt. Anhand dieses Wettbewerbs und Vergleichs ist es möglich, einen Überblick über die Rasse zu vermitteln.

Ausgebildete Zuchtrichter bewerten jeden
einzelnen Whippet und geben ihr schriftliches Urteil ab. Es kommen Wertnoten zur Vergabe. Hunde, die so schwerwiegende Abweichungen von den Rassemerkmalen haben, können mit genügend und ungenügend benotet werden. Befreidigend und gut sind keine zuchtfähigen Wertnoten. Die höchste Wertnote ist vorzüglich.

Aus der Reihe der höchstbenoteten Hunde werden
die besten vier ausgesucht und plaziert. Um eine
Anwartschaft für ein Championat erwerben zu können, müssen die Klassensieger im Stechen
gegeneinander antreten. Je Geschlecht gibt es nur ein CAC ( Anwartschaft auf das nationale
Championat). Aus den jeweils Besten eines Geschlechts wird der beste Rüde und die beste
Hündin ausgesucht. Schließlich treten dann die Sieger wiederum gegeneinander an, um den
Rassebesten oder BOB ( Best of Breed) zu ermitteln. Der BOB Whippet tritt dann im
Gruppenrichten gegen alle anderen Rassebesten der einzelnen Windhundrassen der FCI
Gruppe X an. Sollte er gewinnen, ist er BIG ( Best in Group). Und last but not least wird der
beste Hund der Ausstellung aus denjeweiligen Gruppensiegern ermittelt und kann dann BIS
( Best in Show) werden.

Ausgestellt werden kann jeder Whippet, der im Besitz einer VDH/ FCI Ahnentafel ist. Dazu muss der Hund in bester Kondition sein und er muss auch bereits trainiert sein, denn im Ausstellungsring muss er sich von seiner besten Seite zeigen. Der Zuchtrichter hat nur wenige Minuten, in denen er sich ein Bild machen muss.

Beurteilt wird der Hund im Stand und in der Bewegung. Die Vorführung läuft nach einem bestimmten Schema ab: Klassenaufstellung, Einzelbewertung, Plazierung, ggf.Stechen.

Hundeausstellen ist ein kostspieliges Hobby. Das Meldegeld für einen Hund liegt bei mindestens 15,- Euro für nationale CAC Zuchtschauen und bis zu 70,- Euro für internationale Titelausstellungen.

 
 

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